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Tageswanderung in der Augst

Auf den Spuren der Vorfahren im Westerwald

Der Weg führt uns von Arzbach zur Sporkenburg, weiter nach Eitelborn, bis fast nach Neuhäusel, dann bergab an Kadenbach vorbei, über den Mühlberg, anschließend über den Limespfad wieder bergab und zum Ausgangspunkt zurück.
Zur Augst gehört eigentlich noch Simmern, aber das liegt nicht auf unserer Strecke.


Wir starten am 31.7.2021 in Arzbach vom Parkplatz am Kennelbach. Von hier aus gelangen wir zurück zur Hauptstraße, gehen am historischen alten Rathaus vorbei, und folgen der Hauptstraße bis zum Abgang der Kirchstraße. Nun geht es bergauf, bald erreichen wir die große historische Kirche St. Peter und Paul, die zurück bis ins 14. Jh. datiert. Das Interieur ist heute erstaunlich nüchtern und weitgehend schmucklos.

Historisches Rathaus in Arzbach

Wir folgen dem Wanderweg zunächst entlang der Fahrstraße. Später geht es nach links auf einen Feldweg bergan. Dem folgen wir bis unterhalb der Trinkwasseraufbereitungsanlage.

Kunzbach

Dort geht es scharf nach links. Bald schon erreichen wir einen Wurzelweg entlang des Kunzbaches, später entlang des Emsbaches. Schließlich biegt der Weg nach rechts ab. Wir treffen auf die Hauptstraße, überqueren sie und gehen über eine Brücke nach rechts, biegen aber gleich wieder links ab. Sofort geht es nach rechts über einen bogigen und ansteigenden Waldweg ins recht naturnahe Theilenbachtal.


Fast am obersten Punkt biegen wir rechts ab über einen Steg. Ohne viel Steigung bringt uns dieser alte Weg zur Ruine der Sporkenburg. Sie wurde bereits im 14. Jh. erbaut, im 30-jährigen Krieg zerstört und vor gut 20 Jahren als Ruine stabilisiert. Es handelt sich somit um eine schöne Ruine. Im Inneren ist ein schöner Platz, der zum Verweilen einlädt. Mit Tischen und Bänken versehen ist er gut geeignet für unser Picknick. Schon Opa und Oma ließen sich hier vor dem Torbogen ablichten.

Ruine Sporkenburg

Der Wanderweg bringt uns danach ohne viel Steigung nach Eitelborn. Wir wählen eine abweichende Strecke, die uns durch den Ort über die Helfensteinstraße schließlich wieder zurück zum Wanderweg bringt.

An einer Streuobstwiese kürzen wir etwas ab, um auf einen befestigten Wirtschaftsweg zu gelangen, der bergab führt. Dort stehen Schilder: 900 Jahre Kadenbach, Naturlehrpfad Binnbachtal. Es geht nun oberhalb des Baches entlang bergab durch naturbelassene Wiesen. Auch hier gibt es schöne Abschnitte, die zum Verweilen einladen. Nach 1,5 km treffen wir auf die Fahrstraße in Richtung „Altes Bierhaus“ bzw. Arzbach.

Naturpflanzen im Binnbachtal

Nach wenigen Metern biegen wir direkt vor einer alten Mühle nach links ab. Es geht nun ordentlich bergauf, und in einer großen Schleife gelangen wir auf die Anhöhe des Mühlberges. Von hier aus hat man eine schöne Aussicht nach Kadenbach.

Wir biegen hier nach rechts ab und folgen dem ausgeschilderten Limesweg recht steil bergab. Hier sind Wanderstöcke hilfreich, da der Weg etwas steinig ist, es besteht also Rutschgefahr. Nun lassen wir mehrere Wege aus, die alle nach links abzweigen. Wir nehmen erst den letzten, etwas breiteren Weg, der aus einer kleinen Senke nach links zurück zum Ausgangspunkt führt.

Blick auf den Limesturm oberhalb von Arzbach

Zufrieden kehren wir in der Pizzeria am Rathaus ein, um uns zu stärken. Ein guter Abschluss der Wanderung ist das, im netten winzigen Biergarten hinter der traditionellen Gaststätte. Hier treffen sich gleich die Akteure des örtlichen Karnevalsvereines, alle sind starke Männer!

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