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Von Glüder bis Rüdenstein und zurück

Wanderung nahe der Wupper bei Witzhelden.

Am 14.9.2020 starten wir bei hoher Außentemperatur nach Glüder, einem kleinen Ort mit Campingplatz und Imbissbude an der Wupper. Die Lage ist sehr gut. Parken kann man bequem auf Wanderparkplätzen.

Die Route bis Wupperhof nennt man Lukasweg. Sie geht schon mal hart am Abgrund entlang. Aber die Mountainbiker schreckt das nicht ab. Für eine Familie mit kleinen Kindern würden wir den ersten Abschnitt nicht empfehlen. Der Weg ist dennoch schön und nicht ganz anspruchslos wegen der Höhenunterschiede.

Zur Entspannung gehen wir zwischen Wupperhof und Rüdenstein den unteren Weg, der flach ist und selten Zugang zur Wupper bietet, dann aber wirklich schön ist. Die reifen Brombeeren laden zum Naschen ein.

Bei Rüdenstein biegen wir links in den höhen Buchenwald ab. Wir folgen immer bergauf zunächst dem Herzbach, und weiter oben langestreckt dem Orther Bach. Vor Orth gelangen wir auf die befestigte Straße und folgen ihr nach links durch Orth. Dann überqueren wir die Hauptstraße in den Ortsteil „Wolfstall“, um 1730 hieß das Anwesen hier noch „Im Wolfestal“. Wir gehen den Weg weiter, am Ende biegen wir nach links ab. Bald gelangen wir zu einem Gestüt, hier springen übermütige schöne Pferde herum. Hinter dem Anwesen biegen wir nach rechts ab. Der Weg zweigt sich bald auf, wir folgen dem unteren, dem linken Weg.

Nun geht es über einen kleinen Bach. Wir folgen dem gut ausgebauten Weg, der uns am Waldende an auffällig muskulären Rindern und Bullen, vermutlich der Rasse „Charolais“, vorbeiführt. Etwas entfernt käut ein riesiger Bulle wieder. Ich werde leicht nervös. Diese Tiere wissen zum Glück nicht, wie stark sie sind. Hoffe ich. Die Zusammensetzung der Weidetiere verstehe ich nicht. Jungbullen neben Rindern, Kühen und dazu ein ausgewachsener Bulle. Steht der vielleicht unter Valium?

Wir gehen weiter durch den „Rader Hof“. Ein Pferd mit Reiterin kommt entgegen, das anscheinend etwas lahmt. Geradeaus gelangen wir zum Wanderweg, der uns bald abwärts führt und später ziemlich steinig ist. Wir erreichen wieder den Wanderparkplatz. Leider gibt es keine Einkehrmöglichkeit.

Insgesamt eine Wanderung weitgehend in der Natur. Wir sind weitgehend alleine. Manchmal meint man, wir seien auf einer Bergtour! 370 Höhenmeter und 10 Kilometer sind schon etwas für uns Flachlandtiroler. Aber tolle Abschnitte mit hohen Buchen folgen abwechselnd schmalen Pfaden, die auch steinig sein können. Und über uns Sonne ohne Ende! Ein schöner Wandertag war das. Gut für unsere Fitness!

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