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Rundwanderung bei Reinhardshausen

Tolle Aussichten, Hutewald als Highlight

Heute ist ein warmer Sommertag, anfangs ist der Himmel völlig wolkenlos und tiefblau. Wir fahren zum Schützenhaus oberhalb des Kindergartens von Reinhardshausen. Dort findet sich genügend Parkfläche. Mit Ausrüstung starten wir hier zu einer längeren Wanderung.


Zunächst geht es lange bergauf. Da ein Wind weht, kommen wir kaum ins Schwitzen. Den möglichen Abstecher zu dem Schiefersteinbruch lassen wir aus. Wir folgen der Wanderroute, um bald nach rechts auf „Ars Natura“ abzubiegen. Über einem idyllischen Talweg entlang einer Pferdeweide gelangen wir zu einer Kreuzung mit Schutzhütte. Hier unterhalten wir uns eine Weile mit zwei ortskundigen E-Bikern.

Grummet bei Reinhardshausen

Wir gehen nach links und gleich wieder nach rechts, um einem lange ansteigenden Weg rechts eines Baches zu folgen. Später treffen wir auf offenes Feld mit guter Aussicht. Schließlich treffen wir auf eine Hauptstraße. Hier gehen wir 100 m nach rechts und biegen rechts ab und auf einen abfallenden und erodierten Weg gleich wieder nach links. Bald gibt es reichlich reife Brombeeren, an denen wir uns sättigen.

Wir erreichen das eingezäunte Försterhaus mit zu vielen bellenden Hunden. Wir fragen uns, warum die so erzogen sind, ob es hier so gefährlich ist, dass jemand 5 große Hunde auf seinem Grundstück halten muss. Deren Interesse an uns verliert sich rasch, sodass wir einen Baumstamm am Wegesrand für unser Picknick nutzen können. Den Abstecher nach Hüddigen mit möglicher Einkehr lassen wir aus.

Kommt schon der Herbst?

Frisch gestärkt geht es bald ordentlich steil bergauf. Wir erreichen ein bewaldetes aber karges Plateau und folgen dem stillen Weg. Dieser bringt uns nach einiger Zeit zu einem abgeernteten Getreidefeld.

Auf zum Hutewald Halloh!

Nun sehen wir schon den historischen Hutewald Halloh. Zunächst denkt der unkundige Besucher, dass es sich nur um die großzügige Anlage um eine Grillhütte handelt. Aber hinter einer Wiese sieht man große und abenteuerlich deformierte Buchen. Eine Tafel erläutert uns, dass es sich hier um den vielleicht 3 Jahrhunderte alten gemeinsamen Hutewald, eine Waldweide des angrenzenden Ortes Albertshausen handelt. Die zerzausten großen Buchen haben somit Jahrhunderte auf dem Buckel.

Buche im Hutewald Halloh

Wir gehen weiter entlang von Getreidefeldern, die gerade abgemäht werden. Später liegt links ein blühender Kleeacker mit vielen Schmetterlingen. Wir biegen dahinter links ab und gelangen über einen Feldweg im Bogen ins Tal. Hier übt gerade eine Sängerin und erfreut sich an der schönen Aussicht.

Blick nach Reinhardshausen

Wir gehen nach links und nochmal links bergan. Bald biegt ein Pfad in den Wald nach rechts ab. In geringem Abstand zu den Feldern führt ein Weg zurück zum Startpunkt.

Blick nach Albertshausen
Blick auf den Homberg über Reinhardshausen, dahinter Bad Wildungen

Wir hatten einen schönen Wandertag im Sommer mit Wald, Tälern, Feldern und eindrucksvollen Aussichten!
Die Mühe lohnt sich!

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