Du betrachtest gerade Zuversicht als Vorsatz für 2026
Wolken und Viehweide

Zuversicht als Vorsatz für 2026

Jetzt hat das neue Jahr 2026 schon begonnen. Und viele Leute meinen, unbedingt neue Vorsätze fassen zu müssen. Beispiele dafür sind Fasten und Dieting, mehr Sport, Laufen, Fitnessstudio, aber auch Lesen, weniger Smartphonenutzung, also Digital Detox, stattdessen mehr persönliche Kontakte. Wohl wissend, wie vergänglich solche Vorsätze sind, habe ich mir trotzdem vorgenommen, Zuversicht als Vorsatz für 2026 zu wählen.

Wir leben ja in Deutschland, wo Selbstzweifel und Negativismus überhaupt lange Tradition haben. Wenn ich die wiederkehrenden Meldungen in den Medien glauben soll, dann geht in Deutschland alles bergab. Die Wirtschaft insgesamt, die Bahn, das Straßensystem, die Energiewende, das Gesundheitssystem, das Bildungssystem, die Politiker, die Grünem, die Linken, alles sei sehr schlecht. Dabei steht der EURO-STOXX50 so hoch wie noch nie. Die USA glauben, Europa darüber belehren zu müssen, was Meinungsfreiheit sei. Autokratische Multi-Milliardäre der USA halten nämlich nichts von der Demokratie, die stört ihre Geschäfte, auch in Europa.

In sämtlichen Medien, also auch in den lokalen und im ÖRR, haben Negativmeldungen Saison. Aber was machen die mit uns? Wenn wir sie dauernd konsumieren, oder sie ungefragt auf uns einprasseln, droht Gefahr. Nach Marc Aurel nimmt die Seele auf die Dauer die Farbe der Gedanken an. Ich denke, dass wir aktiv gegen diese Dauerberieselung vorgehen müssen. Das ergibt Sinn, um die Dinge noch realistisch sehen zu können. Ansonsten besteht m. E. die Gefahr, dass wir bis in unsere Gefühlswelt manipuliert werden.

Da unsere Smartphones ständig Daten senden, die auswertbar sind, droht massive Kontrolle, ja die Manipulation bis in unsere Gefühlswelt hinein. Mir scheint, dass der Kontrollstaat der DDR hier eine Wiedergeburt in Perfektion erlebt. Die Big Five, also Alphabet, Amazon, Apple, Meta und Microsoft haben uns voll im Griff. Sie kennen unsere Wege, sie wissen, was uns gefällt und was nicht, kennen unser Denken, unsere politische Haltung. Sie wissen vermutlich mehr über uns, als wir selbst.

Die IT-Giganten können für uns speziell ausgewählte Meldungen in die Timeline ausspielen. Das kann selbst für psychologische Manipulation genutzt werden. Bestimmte Meldungen lösen positive oder negative Gefühle in uns aus. Die sollen uns zu Handlungen wie z. B. zum Konsum bewegen, um sich besser zu fühlen. Oder politisch manipulieren. Ich sehe hier keine Paranoia bei mir.

Eine Nation, die voller negativer Gefühle steckt, entwickelt eine Bereitschaft für autoritäres Gedankengut, für Diktatoren und „starke Männer“. Wenn ich eine große Zahl der AfD-Anhänger sehe, dann kommen sie mir vor wie „Lemminge auf der Klippe“. Die meisten Pläne dieser Partei sind schließlich unsozial, unempathisch, sie schaden einem großen Teil der Anhänger selbst. Diese werden somit betrogen.

Deshalb halte ich einen gewissen Medienverzicht für dringend nötig, um nicht zum Spielball externer Interessen zu werden. Ich nehme mir vor, mehr das Gute zu erwarten. Das Schlechte kommt schon von selbst. Zuversicht als Vorsatz für das Jahr 2026 ist mir also wichtig. So schlimm kann es in der Welt, in Deutschland, in Remscheid, in meinem Beziehungsumfeld und sogar im persönlichen Bereich, ja mit der eigenen Gesundheit nicht sein, wenn ich mir das alles so überlege. Im Gegenteil, eigentlich ist alles gut, manches sogar sehr gut..

Denke positiv!

Schreibe einen Kommentar

* Bitte verwenden Sie ein signifikantes Pseudonym, nicht Ihren Klarnamen. Ihre IP-Adresse wird beim Absenden anonymisiert. Ihre Email-Adresse ist nicht erforderlich.