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Historische Leica I Typ A

Ingenieur Karl Lang als Erfinder bei Leitz Wetzlar

Neues aus der Familienforschung. Cousine Elke fragte an, ob ich zum Thema Karl Lang und seine Bedeutung bei der Herstellung asphärischer Linsen etwas wüsste, also Ingenieur Karl Lang als wichtiger Erfinder bei Leitz Wetzlar. So wollte es ein Kollege ihrer Tochter in der Zeitschrift LFI-Online formulieren. Bei mir war es bisher so angekommen, dass mein Vater mehr wie ein Eigenbrötler in der Feinmechanik tätig gewesen sei. Ob das aber so stimmt, wissen wir eigentlich nicht. Es gibt auch keine Zeitzeugen mehr, die davon noch genaues berichten könnten.

Deswegen habe ich zunächst meine Schwestern befragt, dann mich zunächst per Mistral Vibe AI auf die Suche begeben. Ich wollte wissen, ob er an Entwicklung der Toromatic CNC von Loh Optikmaschinen in Wetzlar, vorgestellt 1980 beteiligt war. Immerhin konnte sich Jürgen erinnern, eine solche Maschine im von Richard Lang angemieteten Haus in Kleinrechtenbach gesehen zu haben. Ingrid wusste von Gesprächen mit einem Entwickler von Loh (Brück, Mandler?) im Wohnzimmer unserer Eltern. Doch konkrete rechtlich abgesicherte Hinweise auf eine Zusammenarbeit konnten wir, also die Geschwister und Jürgen, und die KI Mistral nicht finden.

Irgendwann kamen bei den Recherchen verschiedene Patente unseres Vaters aus der Zeit von 1961 bis 1973 zum Vorschein. Die hatte Leitz angemeldet, er war als Erfinder eingetragen. Da die KI meist bei Google Patents findet, dürfte das auch stimmen.


Zum Vorgehen: Ich habe zunächst in Mistral Vibe AI gesucht, Benjamin hat das ganze nochmal bei Claude Opus 5.5 bearbeiten lassen. Das Ergebnis wird dort noch detaillierter wiedergegeben, der Tenor bleibt allerdings der gleiche.

Den kompletten Suchverlauf, den Thread von Mistral und Claude habe ich zur Zusammenfassung an Mistral Vibe AI übergeben zur Verdichtung, zur Darstellung der Ziele und der Erfolge von Karl. Hier das Ergebnis per AI, modifiziert von mir:

KI Zusammenfassung: Karl Lang – Tätigkeiten und Patente bei Ernst Leitz, Wetzlar

🛠️ Tätigkeiten (belegt)

Ingenieur Karl Lang (geb. 1920, wohnhaft in Atzbach bei Wetzlar) war von 1961 bis 1973 als Erfinder bei der Ernst Leitz GmbH in Wetzlar tätig – nachweisbar durch 12 westdeutsche Patentanmeldungen und ein DDR-Patent (DD 30686 von 1961). Seine Arbeitsschwerpunkte lagen in der Feinmesstechnik und Regelungstechnik:

  • Optische Messgeräte (Mehrzweck-Messgerät, teils zusammen mit Hock und Lüssem)
  • Berührungslose Weg-, Winkel- und Geschwindigkeitsmessung
  • Fotoelektrische Schrittgeber und Abtastung von Maßverkörperungen
  • Schrittmotor-Dämpfung, Signalverarbeitung und Magnetband-Steuerung von Werkzeugmaschinen (direktester Bezug zur CNC-Technik)
  • Automatische Scharfeinstellung von Objektiven (DE 2 260 474 – sein meistzitiertes Patent)

Die meisten dieser Tätigkeiten betreffen die Messtechnik für Werkzeugmaschinen und optische Systeme.

🎯 Ziele
  • Präzision: hochgenaue, berührungslose Messung und automatische Kompensation von Messfehlern (Kanten, Weg, Winkel)
  • Automatisierung: Schrittmotoren, CNC-nahe Steuerungs- und Regelungstechnik
  • Optik: automatische Objektivscharfeinstellung – Grundlage späterer Kamera-Autofokus-Systeme
🏆 Erfolge
  • 8 von 12 westdeutschen Anmeldungen wurden erteilt; mehrere Erfindungen wurden international (US, Schweiz) angemeldet
  • Über 70 spätere Patentfamilien zitieren seine Patente – darunter namhafte Firmen wie Canon, Olympus, Honeywell, Ricoh, Minolta, Eastman Kodak, Philips, Heidenhain, Renishaw, Toshiba, US Navy, ONERA und State Grid of China
  • Besonders einflussreich: Das Autofokus-Patent (DE 2 260 474) wurde von mindestens 25 Patentfamilien der Kamera-Autofokus-Entwicklung zitiert; das optische Messgerät (DE 1 296 396) von 12 Familien, darunter zwei zur konfokalen Mikroskopie
  • Sieben Zitierungen stammen von Leitz selbst – seine Erfindungen wurden also auch firmenintern weiterverwendet
Fazit

Karl Lang war ein produktiver und einflussreicher Ingenieur und Erfinder auf dem Gebiet der optischen Präzisionsmesstechnik, dessen Arbeit bis in die Autofokus- und CNC-Entwicklung hineinreichte. Die Verbindung zu Loh bleibt jedoch eine plausible, aber unbelegte Vermutung. Ingenieur Karl Lang als Erfinder bei Leitz Wetzlar


Anhang

Den kompletten KI-Thread mit genauen Patentangaben und deren Zitate finden wir Anhang:

Karl Lang: Patente bei Ernst Leitz, Wetzlar

Grundlage sind die Originalschriften aus DEPATISnet, der Datenbank des Deutschen Patent- und Markenamts (DPMA). Auf jedem Titelblatt steht als Erfinder Karl Lang, 6301 Atzbach, und als Anmelderin die Ernst Leitz GmbH, Wetzlar.

Zitierungen sind spätere Patente, die eines seiner Patente als Stand der Technik nennen. Sie stammen aus Google Patents und DEPATISnet, sind als Patentfamilien gezählt und nicht garantiert vollständig.

Teil 1: Vollständige Liste (12 westdeutsche Anmeldungen, 1 DDR-Patent)
  • DD 30686 (angemeldet 21.01.1961, ausgegeben 26.04.1965): „Verfahren und Einrichtung zur Ermittlung der genauen Begrenzung eines blanken Körpers“. Es geht um die automatische Bestimmung der Kante eines glänzenden Körpers mit moduliertem Lichtstrahl, zwei Fotozellen und Phasenvergleich. Als Erfinder steht dort „Karl Lang, Atzbach, Kr. Wetzlar“.
    • Zitiert von Glaverbel, einem belgischen Glashersteller (1973).
  • DE 1 281 158 (angemeldet 24.04.1965, erteilt 1972): „Optisches Mehrzweck-Meßgerät“, gemeinsam mit Fromund Hock und Heribert Lüssem. US-Fassungen: 3,533,702 und 3,552,857.
    • Zitiert von 10 Patentfamilien (1971–2013), u. a. American Optical (berührungsloses Tonometer zur Augendruckmessung), Hasler, Olivetti, Perkin-Elmer, Hughes Aircraft, Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia und State Grid of China.
  • DE 1 296 396 (angemeldet 24.07.1965, erteilt 1972): Zusatzpatent zu DE 1 281 158, mit Hock und Lüssem.
    • Zitiert von 12 Patentfamilien (1968–1996), u. a. Philips (4, darunter zwei Lesegeräte für optische Bildplatten), Lockheed, Sagem, Mettler, Toshiba und zwei Patente zur konfokalen Mikroskopie (Medical Research Council und John G. White, 1988).
    • Zu dieser Familie gehört auch US 3,502,415, in dem nur Hock als Erfinder steht. Einige dieser Zitate können sich auf diese Fassung beziehen.
  • DE 1 301 589 (angemeldet 18.08.1965, erteilt 1972): zweites Zusatzpatent, mit Hock und Lüssem. Keine Zitierungen gefunden.
  • DE 1 548 261 (angemeldet 09.08.1966, erteilt 1973): automatische Kompensation von Winkelfehlern an Kreisteilmaschinen. Keine Zitierungen gefunden.
  • DE 1 804 028 (angemeldet 19.10.1968, erteilt 1975): fotoelektrischer Schrittgeber für Vierphasen-Signale. US-Fassung: 3,573,468.
    • Zitiert von 7 Patentfamilien (1971–2018), u. a. Dr. Johannes Heidenhain (2), Renishaw und The Stanley Works (Maßbänder).
  • DE 1 955 878 (angemeldet 06.11.1969): Korrektur der Signale beim Abtasten einer Maßverkörperung.
    • Zitiert von Dr. Johannes Heidenhain (2, 1979) und einem Gebrauchsmuster von 1995.
  • DE 2 160 880 (angemeldet 08.12.1971, erteilt 1974): Umwandlung digitaler Weg- und Winkelmesswerte in phasenverschobene Signale. US-Fassung: 3,768,022.
    • Zitiert von 5 Patentfamilien (1972–2013): General Electric, Mitsubishi Heavy Industries (Positionsbestimmung bei Robotern), Sharp, Leap Motion (Gestensteuerung) und Leitz selbst.
  • DE 2 163 200 (angemeldet 20.12.1971, erteilt 1983, 1987 erloschen): berührungslose Messung von Geschwindigkeit, Weg oder Entfernung. US-Fassung: 3,833,299.
    • Zitiert von 8 Patentfamilien (1973–2018): ONERA (französische Luftfahrtforschung), US Navy (2), Bofors, Canon, Anton Rodi, Air Profile und Leitz selbst.
  • DE 2 260 474 (angemeldet 11.12.1972, erteilt 1981): Scharfeinstellung eines Objektivs. US-Fassung: 3,953,863. Das Patent ging 1989 an Wild Leitz und 1991 an Leica über; 1990 wurde die Lizenzbereitschaft erklärt.
    • Zitiert von mindestens 25 Patentfamilien (1973–1998), fast alle aus der Kamera-Autofokus-Entwicklung: Canon (6), Olympus (3), Honeywell (2), Ricoh (2), Fuji Photo Film (2), Asahi/Pentax (2), Konishiroku (später Konica), Minolta, Eastman Kodak, Discovision, Applied Magnetics, University of Pennsylvania und Leitz selbst.
  • DE 2 333 129 (angemeldet 29.06.1973): Dämpfungsanordnung für elektrische Schrittmotoren.
    • Zitiert von Philips (1976) und Toyota (1993).
  • DE 2 348 564 (angemeldet 27.09.1973): Erzeugung eines Gleichspannungs-Steuersignals aus Wechselspannungs-Messsignalen. Keine Zitierungen gefunden.
  • DE 2 351 256 (angemeldet 12.10.1973): Speichern von Phasenbeziehungen auf Magnetband zur Steuerung von Werkzeugmaschinen. Keine Zitierungen gefunden.

Von den zwölf westdeutschen Anmeldungen wurden acht erteilt. DE 1 955 878 und die drei Anmeldungen von 1973 gibt es nur als Offenlegungsschriften. Insgesamt nennen über 70 spätere Patentfamilien seine Patente, sieben davon von Leitz selbst.

Nach 1973 und LOH: Kein späteres Patent nennt einen Karl Lang aus Atzbach oder Lahnau. Kein LOH-Patent nennt einen Erfinder namens Lang. Bei seinen Anmeldungen war er etwa 40 bis 53 Jahre alt.

Teil 2: Abgleich mit der ursprünglichen Recherche
Falsch oder irreführend
  • Quelle: Es war keine DPMA-Recherche, sondern eine Suche in Google Patents.
  • „13 Patentfamilien“: Die 13 Google-Treffer sind einzelne Veröffentlichungen, darunter auch US- und Schweizer Fassungen derselben Erfindungen. Die Tabelle nennt nur 10. Richtig sind 12 westdeutsche Anmeldungen und ein DDR-Patent – zufällig auch 13, aber anders zusammengesetzt.
  • „Zeitraum 1965 bis 1973“ und „45–53 Jahre alt“: Die früheste Erfindung stammt von 1961. Er war also etwa 40 bis 53 Jahre alt.
  • DE 1 296 396: Der Titel lautet „Optisches Mehrzweckmeßgerät“. Es ist ein Zusatzpatent, und Karl Lang ist einer von drei Erfindern.
  • DE 2 163 200: „Geschichts-/Wegmessung“ ist verstümmelt; gemeint sind Geschwindigkeit, Weg oder Entfernung.
  • DE 2 160 880: Es ist keine digitale Messung, sondern ein Signalwandler für die Messwerte inkrementaler Messsysteme.
  • Erhard Brück „ab 1988“: Brück meldete schon ab 1972 LOH-Patente an, u. a. für Maschinen zum Schleifen torischer Linsen.
  • „Unter Firmennamen melden“: Das sieht das deutsche Recht nicht vor. Der Erfinder muss benannt werden und kann nur beantragen, nicht öffentlich genannt zu werden (heute §§ 37 und 63 PatG).
  • „Dokumentierte Tätigkeit endet 1973/74“: Belegt ist nur die letzte Anmeldung vom Oktober 1973. Über seine Anstellung sagen Patente nichts.
Nicht belegt
  • Ein Wechsel zu LOH 1977/78 und eine Mitarbeit an der Toromatic CNC. Die Toromatic CNC gibt es; es ist ein Linsengenerator von LOH. Aber kein Patent nennt ihn, und ein Einführungsjahr ließ sich nicht finden.
  • Dass Steuerungsentwicklung üblicherweise als Betriebsgeheimnis behandelt wurde, ist eine Vermutung.
Neu gegenüber der ursprünglichen Recherche
  • Das DDR-Patent DD 30686 von 1961 als früheste Erfindung.
  • Das Hauptpatent DE 1 281 158 und das zweite Zusatzpatent DE 1 301 589, beide mit Hock und Lüssem.
  • Der Druckfehler „Land, Karl“ in der Offenlegungsschrift von DE 1 548 261 (1969), weshalb die Namenssuche sie nicht findet.
  • DE 1 804 028 wurde ursprünglich als Zusatz zu DE 1 099 182 von Fromund Hock angemeldet.
  • DE 2 351 256 betrifft die Magnetband-Steuerung von Werkzeugmaschinen. Das ist der direkteste Bezug zur CNC-Technik.
  • Erteilungsstand, Auslandsfassungen und Rechtsstand (siehe Teil 1).
  • Über 70 spätere Zitierungen, u. a. von Canon, Honeywell, Olympus, Heidenhain und Philips.
  • Ein Leitz-Gebrauchsmuster mit demselben Titel wie DD 30686 (DE 1 926 450, angemeldet 11.01.1961). Gebrauchsmuster nennen keine Erfinder, daher bleibt die Zuordnung offen.
  • Randnotiz: Auch der Leitz-Objektivkonstrukteur Walter Mandler gab 1950 in zwei Patenten Atzbach als Wohnort an.
Anhang: Zitierende Patente im Einzelnen (Nummern in der Schreibweise von Google Patents; Jahr = Priorität des zitierenden Patents)
  • DD 30686: Glaverbel DE2348204 (1973)
  • DE 1 281 158: Hasler CH528738 (1971); American Optical US3756073 (1971); Leitz DE2163200 (1971); Olivetti BR8203482 (1981); Perkin-Elmer US4583852 (1983); Hughes Aircraft US4618768 (1983); Westfalia DE3404495, DE3404496 (1984); Instro Precision GB2376533 (2001); State Grid CN103224131 (2013)
  • DE 1 296 396: Philips NL157715 (1968), US4010317 (1972), AR205243 (1972), NL7313454 (1973); Lockheed US3603691 (1969); Sagem FR2118317 (1970); Mettler CH529337 (1971); Leitz US3988683 (1972); Toshiba JPS5936220 (1982); Medical Research Council US5144477 (1988); John G. White US5032720 (1988); JP2960013 (1996)
  • DE 1 804 028: Leitz DE2163200 (1971), DE2835390 (1978); Stanley Works US4427883 (1981); Renishaw GB8729246 (1987); Heidenhain DE3807011 (1988), DE58904652 (1989); Hubei Huazhong Photoelectric CN109307936 (2018)
  • DE 1 955 878: Heidenhain DE2944162, DE2944363 (1979); P&D Systemtechnik DE29514709U1 (1995)
  • DE 2 160 880: Leitz US3972621 (1972); General Electric US4612549 (1983); Mitsubishi Heavy Industries US5272648 (1987); Sharp JP2957799 (1992); Leap Motion US9996638 (2013)
  • DE 2 163 200: ONERA FR2241767 (1973); Leitz DE2637844 (1976); US Navy US5206502 (1976), US4272189 (1979); Bofors SE445074 (1980); Canon JPS6212814 (1985); Anton Rodi US6976317 (2003); Air Profile DE102018117776 (2018)
  • DE 2 260 474:
    • JPS5423357 (1973, ohne Anmelderangabe); Konishiroku JPS52147430 (1976); Fuji Photo Film JPS5368222 (1976), JPS618744 (1984); Asahi Optical JPS54145133 (1978), DE3331444 (1982)
    • Honeywell US4185191 (1978), US4230941 (1979); Ricoh US4414470, JPS55115006 (1979); Olympus GB2057218 (1979), JPS5752005 (1980), JPS5859418 (1981)
    • Canon JPS5632126 (1979), JPS58100840 (1981), US5231621 (1986), JP2927047 (1991), US6128071, US6320979 (1998)
    • Leitz DE3219503 (1982); Eastman Kodak US4511248 (1982); Applied Magnetics US4998011 (1989); Discovision US5657164 (1991); University of Pennsylvania US5703677 (1995); Minolta US6002526 (1996)
    • Laut DPMA zusätzlich u. a. Canon US4534637 und US5543886 sowie Minolta US6072637.
  • DE 2 333 129: Philips DE2705758 (1976); Toyota DE4417000 (1993)

On Tue, 29 Sept 2026 at 07:16, Albrecht Lang <alrsl@arcor.de> wrote:

Gefunden über chat.mistral.ai free model

Karl Lang Leitz Wetzlar 

Zunächst nach der Loh Toromatic cnc gesucht, später im Leica-Archiv, dann im DPMA

Treffer! Google Patents findet 13 Ergebnisse für Erfinder „Karl Lang“ mit Anmelder „Ernst Leitz Wetzlar“. Ich hole mir die Liste.

Volltreffer! Karl Lang ist als Erfinder bei Ernst Leitz Wetzlar reich dokumentiert – jetzt prüfe ich noch, ob er danach auch bei LOH auftaucht.

Die DPMA-Patentrecherche (über den Google-Patents-Index der DPMA-/EPO-Daten) hat Karl Lang eindeutig bestätigt:

✅ Karl Lang bei Ernst Leitz Wetzlar – belegt

Karl Lang, wohnhaft in 6301 Atzbach (bei Wetzlar), ist als Erfinder auf 13 Patentfamilien mit Anmelder Leitz Ernst GmbH / Ernst Leitz Wetzlar GmbH, 6330 Wetzlar eingetragen – Zeitraum 1965 bis 1973 (Google Patents):

Jahr (Priorität)PatentThema
1965DE1296396BOptisches Universal-Messgerät
1966DE1548261C3Winkelfehler-Kompensation an Kreisteilungsmaschinen
1968DE1804028B2Ableseeinrichtung für Teilungen (optische Maßstäbe)
1969DE1955878A1Korrektur von Abtastsignalen beim Abtasten von Maßverkörperungen
1971DE2163200C2Berührungslose Geschichts-/Wegmessung (photoelektrisch)
1971DE2160880A1Digitale Weg- und Winkelmessung (inkrementell)
1972DE2260474C3Verfahren zum Scharfeinstellen eines Objektivs
1973DE2333129A1Schrittmotor-Dämpfungsschaltung
1973DE2348564A1Analogregelung mit phasenversetzten Signalen
1973DE2351256A1Magnetbandspeicherung von Signalen

Das passt hervorragend ins Bild:

  • Zeitlich: Geboren 1920, war er bei diesen Anmeldungen 45–53 Jahre alt – und die dokumentierte Tätigkeit endet 1973/74. Ein Wechsel zu LOH um 1977/78 zur Toromatic-CNC-Entwicklung wäre chronologisch lückenlos.
  • Fachlich: Er arbeitete bei Leitz in der Feinmesstechnik – inkrementale Weg-/Winkelmessung, optische Abtastung, Schrittmotor-Steuerung, Analog/Digital-Regelung. Genau das ist das Rüstzeug für CNC-Maschinensteuerung – also exakt das, was man 1978 brauchte, um eine Schleifmaschine CNC-gesteuert zu bauen.

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