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Besuch im Rhododendrenpark

Heute war es so weit: Endlich mal wieder die Enkel sehen! Lockerungsübungen bei Corona! Die Kleinen sind aber heute wieder munter, eine Umarmung leider nicht möglich. Schade! Dann besuchen wir zunächst den toll gestalteten Spielplatz beim Tölleturm. Dort können die Kleinen wunderbar klettern. Die Rutsche ist auch schön gestaltet. Die Kleinen sind zufrieden. Ihr Papa ist gut drauf, er humpelt leider etwas. Sport ist Mord

Das Wetter ist genial, wie schon wochenlang, aber heute sind einige Wolken am Himmel, ganz weiß sind sie, toll sieht das aus. Es ist sehr windig, aber in der Sonne kann man es gut aushalten. Der Eisverkauf für das Cremeeis hat noch nicht geöffnet, und der Eiswagen ist noch nicht da. Die Kinder sind heute etwas nervös.

Nun wollen sie in den Park. Es ist der schon historische Vorwerkpark, wunderbar gelegen. Er beinhaltet das tief eingeschnittene Murmelbachtal, der Murmelbach macht seinem Namen alle Ehre. Der Park hat einen tollen alten Baumbestand, auch Abschnitte wie ein englischer Park dabei, einen Wasserfall, mehrere kleine Seen und viele tolle und riesige Rhododendren. Wo es schattiger ist, sind sie ganz grün und noch in voller Blüte, Hummeln und Bienen summen. Wo sie von der Sonne erreicht werden, sind die Blätter deutlich heller und die schönen Blüten schon fast hin. Das Gelände ist steil, die Wege sind durch Split etwas rutschig.

Wir gehen eine Wiese hinab und sehen tatsächlich ein Kaninchen. Dann machen wir Picknick an einem kleinen See, eine Frau spricht mich an, es sei viel zu trocken, sagt sie. Ich stimme zu, ob es hier in 10 Jahren noch so schöne Rhododendren gibt?

Ich gehe mit dem jungen Mann einen Pfad entlang des Murmelbaches, und wir gelangen zu einem etwas größeren See mit Inselchen. Zwei Hunde baden darin, ein Pärchen sitzt im Gras. Wir gehen wieder zurück entlang des Sees, der Murmelbach murmelt, kleine Wasserfälle, die Äste hängen über.

Dann steigen wir querfeldein den Hang hoch und überqueren dabei mehrere Wege, und erreichen schließlich wieder die Hauptstraße. Wir gehen an mehreren stolzen Villen vorbei, auch welche der Familie Vorwerk sind dabei. Eine Villa hat sogar ein Turmzimmer, davon träume ich immer. Toll angelegte Gärten, hier ist eindeutig gehobene Wohnlage.

Die Verabschiedung mit den Kindern und dem Papa ist schon vorbei, als der junge Mann laut ruft: Der Eiswagen ist doch da! Wir sind zu fünft und es gibt 4 Eisbecher. Für die junge Dame bitte mit Waffel und Nonpareilles, ist doch klar! Dann findet noch gemeinsames Eisessen, natürlich mit Abstand zueinander, am Tölleturm statt, das eine angenehme Location.

Nun verabschieden wir uns, ein schöner Vormittag geht zu Ende.

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