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#StopHateForProfit

#StopHateForProfit

Das ist ja endlich mal eine Nachricht bei ARD, die hoffen lässt: Am Freitag, dem 26.6.2020 hat Facebook 53 Milliarden Dollar Börsenwert verloren, nachdem nun fast 90 Firmen, darunter Giganten wie Unilever, Honda und Coca-Cola, mitgeteilt haben, auf Facebook vorerst keine Werbung mehr zu schalten. Es nutzt Facebook offensichtlich nicht mehr, sich bequem zurückzulehnen und die Hände in Unschuld zu waschen. Man sei ja nur der Mittler, biete nur eine Plattform, so ein prominenter Firmensprecher, sei nicht der Verursacher. Das wird nun öffentlich nicht mehr akzeptiert. Die großen Firmen wollen ihre Werbung nicht mehr neben Hass oder Fake sehen.

Die Sprache des Geldes dürfte Mark Zuckerberg hoffentlich nun endlich verstehen, unser sich jugendlich gebender Herrscher über Hate und Fake. Der mit dem sozialen Kernfusionsreaktor! Hat eine gigantische, unvorstellbare Sprengkraft! Caution! Very dangerous!

Der Bürgerrechtler Rashad Robinson aus New York hat die Kampagne gegen die heuchlerische Schönfärberei initiiert. Man hofft nun, auch europäische Firmen zum Mitmachen gewinnen zu können.

Außer mal einem Blumenbild oder vereinzelten positiven Likes habe ich schon lange nichts mehr auf FB gepostet. Bei Firefox nutze ich ein Plugin, dass die übergreifende Datensammelei von FB unterbindet. Hoffentlich. Die FB-App wie auch den Messenger habe ich deinstalliert, nachdem wieder einmal Werbung von „Pro Remscheid“ eingeblendet wurde. A-Partei und Neonazis, damit war die Schwelle endgültig überschritten. Der Aufruf der FB-Website alleine reicht mir allerdings schon, da ein vollständiges Logout anscheinend nicht möglich ist. FB ist ein riesengroßer Trojaner, wenn man das nüchtern betrachtet. Bleibt noch WhatsApp. Soll ich doch endlich zu Threema oder Telegram wechseln?

Nicht ohne Grund habe ich schließlich diesen Blog auf meiner privaten Plattform initiiert. Nämlich um wenigstens hier die Inhalte bestimmen zu können. Ohne Hate oder Wut, und hoffentlich ohne Fake. Und als Suchmaschine benutze ich Qwant. Das ist eine französische Firma, die behauptet, keine Daten zu sammeln. Alternativ geht auch Metager, sogar mit eigener App. Mein Hoster ist eine deutsche Firma, mit Server in Frankfurt. Als Browser verwende ich „Firefox klar“. Wenn eine Website den nicht möchte, kann ich auch, wenn möglich, auf sie verzichten. Der normale Firefox ist so eingestellt, dass er keine Third-Party-Cookies akzeptiert. Beim Beenden werden alle Cookies gelöscht. Aber leider sind Cookies nur eine Tracking-Methode von vielen. Schlimm!

Und die nächste wichtige Empfehlung: DNFTT – Do not feed the trolls. Also bitte nicht dort mitmischen, wo Hate und Fake herrschen, aus Prinzip nicht. Auch möglichst nicht mit Likes oder Dislikes, denn das füttert die nur, das ist alles Brennstoff für den sozialen Reaktor.

Es ist schon ein Kreuz mit den amerikanischen Datenkraken. Ich finde, Europa sollte endlich mal auf die Hinterbeine gehen, und die DSGVO konsequent gegen die nutzen, die sie ungestraft in großem Umfange umgehen. Und da sind Facebook, Google, Apple, Microsoft und Konsorten nun mal führend. Samsung und Huawei sind keinen Deut besser, bitte keine Illusionen!

Fakebook sollte die Firma heißen! Oder Hatebook!

Nächstes Thema: Google möchte aktuell eine Firma aufkaufen, in deren Besitz medizinische Daten von Millionen von Benutzern sind! Merken Sie etwas?

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