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Aus Die Zeit am 18.3.2022

Corona: Die Pandemie noch nicht vorbei!

Üben für den Freedom Day

Bundestag und die Länder planen, die Einschränkungen wegen COVID-19 bis auf Hochrisikosituationen aufzuheben. Großveranstaltungen und große Veranstaltungen in Innenräumen sollen bald wieder möglich sein. Die Diskussion darüber wird kontrovers geführt. Wir befinden uns immerhin in einer 6. Welle. Es sterben aber immer noch ca. 230 Menschen täglich an Corona.

Ich schreibe hier bewusst „an Corona“, denn eine Autopsiestudie der Größe > 1000 hat diese Frage entschieden, ob es nun verharmlosend „mit“ oder tatsächlich „an“ heißen soll. Hier der Link zur Studie, die kürzlich in „The Lancet“ publiziert wurde. 86 % der meist alten Menschen verstarben an Coronavirus. Aber das wird Coronaleugner und Impfgegner nicht interessieren.

Dennoch ist gegenwärtig deutlich mehr als die Hälfte der Deutschen für die Beibehaltung der Maskenpflicht in Risikosituationen. Die Politik wirkt eher unentschlossen. Mit den Impfungen geht es nicht mehr voran. Das ist schade, denn die Wirksamkeit der Boosterimpfung ist mit einer Schutzrate zwischen 70 und 88 % vor der Hospitalisierung schon sehr gut, s. Seite 27. Die Hospitalisierungsrate liegt derzeit bei 7,8 pro 100.000, die Inzidenz der Infizierten überhaupt beträgt 1800 pro 100.000. Die COVID-bedingte Belegung der Intensivstationen liegt bei etwa 9 %.

Wir haben daraus den Schluss gezogen, dass wir nach unserer zweiten Boosterimpfung wieder vermehrt aktiv werden. Mit FFP2-Maske, soweit es geht. Ich habe gerade wieder 25 Schnelltests erworben. Unsere Tango-Argentino-Gruppe ist unverändert aktiv, wir gehen da gerne hin. Vorgestern war eine kleine Milonga, sogar mit Partnerwechsel. Das war ganz schön wieder nach zwei Jahren immerhin. Und vorher waren wir beim Seniorentanztee. Morgen gehen wir auch wieder zur Tanzparty in unsere Tanzschule. Größere Urlaube haben wir derzeit noch nicht geplant. Es steht aber Besuch aus Amerika an.

Sonst sind wir bis auf die kriegsbedingten Missstimmungen nicht beeinträchtigt. Aber wir müssen schon darauf achten, dass wir uns nicht ständig die Horror-News hereinziehen. Davon wird man ja kirre! Bei allem Mitgefühl!

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