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Tanz-Unterricht

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Einlösung des Gutscheins

Da liegt er nun seit Weihnachten 21 herum, der Gutschein für eine Privatstunde beim Tanzlehrer, zusammen mit unseren Freunden. Aber heute ist es so weit. Wir sind pünktlich da, und schon geht es los.


Zum Eintanzen nehmen wir Langsamen Walzer. Hier ist unsere Folge, die ist wohl viel zu kompliziert für uns. Und schon bleiben wir an der kritischen Stelle nach Fallaway reverse slip pivot, Reverse Spin turn, Chasse nach rechts und Outside spin hängen.

Wenn ich da schließe, bleibt einfach zu viel Schwung übrig. Also probiere ich aus, weiter in eine gelaufene Rechtsdrehung schräg zur Mitte zu schwingen, an die sich ein außenseitlicher Wechsel schräg zur Wand bzw. zur Ecke anschließt. Hier passt eine Quarterturn nach rechts bis Rücken in TR.

Nun folgt ein Rechtskreisel, anschließend 1-und-2-3 eine gelaufene schnelle Rechtsdrehung. Dann wieder eine RD bis Rücken in TR. Nun wäre eine Möglichkeit zum Back whisk zur Ecke zu tanzen, dann vielleicht einen Wing, einen offenen Telemark, ein Chasse usw. Eine weitere Alternative wäre der typische overturned Turning-Lock als 270°-Drehung in der Ecke.

Unser Tanzlehrer erinnert uns daran, dass Langsamer Walzer ein Schwungtanz ist. Zu viele technisch komplexer Figuren stören möglicherweise den Gesamteindruck.


Dann kommen unsere Freunde hinzu. Hallo und so weiter. Nun tanzen wir Slowfox, das ist auch sehr schön. Hier haben wir den Wunsch, unsere Folge nach dem Hover cross zu verkürzen. Die bisherige Zick-zack-Flechte passt in der Tanzschule einfach nicht auf die kurze Seite. Hier ist der Rat unseres Lehrers, den offenen Telemark nach dem Hover cross einfach viel weiter in den Raum zu tanzen und den Winkel zu öffnen. Mich erinnert das nun an V6 von Quickstep, also ein flaches V.

Danach folgt eine Linksdrehung, dann ein Slow mit links zurück für ihn. Rechts bleibt vorne. Sie tanzt dazu eine langsame Kehre nach rechts, mit rechts ein Planeo. Ihr links linkes Bein bleibt vorne. Beide stehen nun gedreht in Promenade, Oberkörper zueinander gerichtet.

Slow-slow. Nun geht es weiter in typische Gegenüberstellung und danach in z. B. Bounce fallaway. Hierbei muss man sich sputen.


Ein weiterer Wunsch war die Klärung unserer unsicheren Folge der Welle. Bisher war ich davon ausgegangen, dass die Welle geradeaus getanzt wird. Die Videos bei Youtube und der Text bei Alex Moore zeigen aber eine Linksdrehung mit Ziel schräg zur Wand in TR. Die eigentliche Welle ist dann eine weich getanzte, ebenfalls geschlossen getanzte 45°-Linksdrehung, bis er mit dem Rücken in TR geht. Ach so, die Welle kann gut nach einer Linksdrehung getanzt werden, da Mann danach schon schräg zur Wand in TR schaut.

Daran schließt gegebenenfalls eine Verlängerung der Welle an. Sie geht außenseitlich auf seine rechte Seite, mit Körperdrehung, Schulterführung und so weiter. Dabei dreht sie den Kopf elegant nach links. Ein Federschritt für sie ist das also. Danach folgt ein Dreischritt für sie, der inline getanzt wird. Sie dreht den Kopf dabei nach rechts. Nun noch ein außenseitlicher Federschritt von Ihr mit Kopfdrehung nach rechts.

Dann folgt ein Federende (seine Sicht) zum Beispiel. Wichtig ist, dass er die Rückwärts-Schritte bei der Welle generell weit nach hinten setzt. So wie sie es sonst immer zu tun hat. Double role dancing.


Es war eine intensive Wiederholungsstunde, die sehr erfolgreich Folgen optimieren konnte sowie beim Ausmerzen von Fehlern half! Sehr gut! Jetzt müssen wir das nur noch x-fach üben. Unsere Freunde waren auch zufrieden mit dem Erlernten.

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