Heute wollen wir im Ueßbachtal wandern von Bad Bertrich über die Elfenhöhle bis zur Entersburg und zurück. Diese Tour findet in der idyllischen Natur der südlichen Vulkaneifel statt. Bedenkenswert ist, das vor Millionen Jahren die Lava sich den Weg durch das heute grüne Tal suchte. So werden manche geologische Formationen in dem tief eingeschnittenen Tal verständlich. Der vorgesehene Weg führt uns über etwa 8 km, bei 150 m Anstieg und Abstieg. Wenige Abschnitte an der Entersburg erfordern etwas Trittsicherheit, oder man bewältigt sie auf allen Vieren.
Wir starten am Haus Hohenzollern, gehen bald über die Brücke über den Ueßbach auf die Südseite. Dort folgen wir dem Hangweg bis zur Pizzeria unterhalb der Therme. Rechts der Therme gehen wir bergauf entlang von Kliniken. Wir folgen dem Waldweg entlang des Ueßbachs, unterqueren die L 103. Entlang des alten Schwimmbades, einem Lost place geht es bergauf. Auf der Anhöhe angekommen gehen wir den Fahrweg weiter, lassen wir die beiden Kliniken rechts liegen.



Noch vor der L 104 nach Hontheim biegen wir scharf rechts auf einen Pfad am Elbesbach ab. Dem folgen wir in Fließrichtung. Rechts erreichen wir die bald einen ersten Wasserfall, gehen über eine Brücke, und sehen schon von oben her die Elfengrotte. Links daneben ein weiterer Wasserfall des Elbesbaches. Die Elfenhöhle bzw. -grotte wird wegen der Basaltformationen auch Käsegrotte genannt. Hier gehen wir staunend hindurch, folgen dem Pfad bergab. Bald halten wir uns scharf rechts und gehen bergauf zur oberen Brücke über den Elbesbach. Wir gehen hier somit eine Art Acht.


Der weitere Weg nach Westen führt uns ein Stück entlang der L 104, die wir an der nächsten gegenüberliegenden Einmündung vorsichtig überqueren. Doch die Übersicht ist hier eingeschränkt. Wir halten uns danach rechts und gehen immer entlang des gewundenen Ueßbaches. Wie angekündigt ist der Weg in der Nähe der Entersburg teilweise steil. Diese ist eigentlich ein alter Wehrturm, der durch verschiedene Baumaßnahmen noch lange nicht instand gesetzt ist, somit handelt es sich eher um eine Ruine. Die Aussicht ist hier allerdings prima, denn hier ist Wald pur, keine Geräusche sind zu hören außer dem Wind. Der Platz lädt zum Picknick ein.




Nun gehen wir entlang des Pfades weiter, und erreichen eine Sitzbank auf einem Felsen in der Sonne. Es geht weiter nach Antoniusruh, einem Platz mit Felsplatten, der viele Wandere motiviert hat, Steine wie Votivtafeln zu beschriften und zu platzieren. Wie auch immer, Innehalten an diesem schönen Platz bietet sich an. Die Ruhe, der Wald, Spiegelungen des leicht gestauten Ueßbaches. Schon führt uns eine Brücke auf die nördliche Seite. An der Florianshütte könnte man sich kurz niederlassen, einem Grillplatz im Wald.



Der Weg nähert sich der L 103, damit wird es wieder laut. Zwischen Hauptstraße führt uns der Wanderweg bis zum Abzweig L 104, die wir wieder queren. Es geht nun ein Stück durch den Wald an der Elfenhöhle vorbei, jedoch An der Elfenmühle gehen wir links, an der Hauptstraße wieder gleich rechts auf einen Waldweg, der uns bis zur Unterführung unter der L103 bringt. Hier biegen wir rechts ab, gehen den Weg zurück. Ab der Therme gehen wir diesmal über die Kurfürstenstraße und kehren im heutigen Hotel Quellenhof zu vorzüglichem Kaffee und Kuchen ein. Anschließend flanieren wir zurück bis zum Hotel.
