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Elektronische Musik am Laptop

Elektronische Musik mit Sequenzer und Arpeggios

Gestern waren wir beim Konzert bei Chris Hopkins in der Henrichshütte in Hattingen. Dort konnten wir vier ausgewiesenen internationalen Jazzpianisten zuhören. Es war beeindruckend, zuzuhören, wenn diese Experten ihre Standards oder auch Selbstkomponiertes spielen. Noch faszinierender fand ich es, wenn sie fast wie bei einem Battle live miteinander jammten. Und da komme ich mit so etwas daher, elektronische Musik mit Sequenzer und Arpeggios. Allerdings ist nicht jeder ein Musikgenie oder ein Virtuose.

Neulich hat es mich wieder einmal gepackt, das mit der elektronischen Musik. Schon seit 6 Jahren schreibe ich manchmal darüber. Klar, das Ergebnis ist nicht perfekt, das kann und soll es auch gar nicht sein. Mein Ziel war es nun, mit mehreren Synthesizern quasi zu jammen. Das läuft gegenwärtig so ab:

Ich gebe auf meinem kleinen Keyboard mit 49 Tasten die Harmonien vor, diese werden mit dem Soundfont-Sythesizer Qsynth wiedergegeben und per Dragonfly Reverb mit Hall angereichert. Ich habe das Grand Piano aus dem HQ-Soundfont von Musescore gewählt.

Dazu spielt Yoshimi aus dem Set Arpeggios das Setting Sequencer2 ab. Das passt sich den Harmonien an und erzeugt anschlagsabhängig eine unterschiedlich laute, dabei recht schnelle Begleitung, streut Resonanzen ein und wirkt wie eine Klangschleppe.

Als dritten Synthesizer benutze ich meinen geliebten Synth1 von Daichi, also die digitale Nachbildung des historischen virtuell analogen Synthesizers Clavia Nord Lead. Als Klang stelle ich Sweep pad 1 ein und modifiziere die Einstellungen allerdings erheblich, insbesondere in den Abschnitten LFO, Arpeggiator und Voice. So entsteht eine dynamische, ja lebendige Klangbildung um die Grundharmonien herum, die variabel um bis zu 4 Oktaven verschoben werden.

Zusätzlich kann ich per Pedal Resonanz und Sustain hinzufügen. Insgesamt achte ich aber darauf, dass die Synth-Effekte nicht zu stark werden. Das Ergebnis zeichne ich mit der Audio-Software Ardour auf, sowohl meine eingespielte MIDI-Spur als auch das Klang-Ergebnis. Dieses entspricht ruhiger Musik, mit Sphärenklängen und Harmonien. Im letzten Schritt werden die Tracks in mittlerer Qualität nach MP3 konvertiert.

Elektronische Musik mit Sequenzer und Arpeggios, die Vorgaben eingespielt am kleinen Masterkeyboard. Erzeugt mit Software-Synthesizern auf meinem kompakten Refurbished-Laptop T490s.

Mein Ziel ist derzeit, solche individualistischen Klangbeispiele öfter einmal einspielen und veröffentlichen zu können. Dabei möchte ich die Sache technisch einfach halten.

Nr. 1: Grand Piano, Sequenzer mit Arpeggios

Nr. 2: Leises Grand Piano, Sequenzer und Arpeggios

Nr. 3: Grand Piano leise, Dur und Moll mit Sequenzer und Arpeggios.

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